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Dinara: Aufstieg auf den höchsten Berg Kroatiens

Konditionelle Schwierigkeit: Anspruchsvoll Technische Schwierigkeit: Leicht
07:00
Gehzeit
15.5 km
Distanz
1350 m
Höhenmeter
Kein Rundweg
Anspruchsvoll Konditionelle Schwierigkeit Leicht Technische Schwierigkeit
Možnost ubytování Dobré výhledy

Beschreibung der Wanderung

Die Dinara (1.831 m), Kroatiens höchster Berg, lockt nicht nur mit ihrem Titel, sondern auch mit ruhiger Atmosphäre und herrlichen Ausblicken. Der Aufstieg vom Dorf Glavaš gehört zu den klassischsten und zugleich am leichtesten zugänglichen Routen und ist für die meisten Wanderer mit guter Kondition gut machbar.


Start der Route: Glavaš, Brunnen und Burgruine

Der Aufstieg auf die Dinara (1.831 m) beginnt oberhalb des Dörfchens Glavaš an der gleichnamigen Schutzhütte auf 550 Metern. Direkt davor befindet sich ein Brunnen mit Wasser – ideal, um vor dem Aufstieg die Vorräte aufzufüllen.

Der Steig führt zunächst sanft bergauf zur Ruine der Festung Glavaš, die früher als Verteidigungspunkt gegen Angriffe des Osmanischen Reiches diente. Hinter der Festung wechseln sich grasige Hänge mit kürzeren bewaldeten Abschnitten ab, die an sonnigen Tagen angenehm Schatten spenden.

Quelle und Schutzhütte Martinova Košara

Auf etwa 1.000 Metern erreichen Sie die Quelle Gornji Glavaš, die jedoch gegen Ende des Sommers oft trocken ist. Von hier führt die Route weiter zur Schutzhütte Martinova Košara (1.300 m). Sie bietet zwar keinen besonderen Komfort, ist bei schlechtem Wetter aber ein verlässlicher Unterschlupf. Die Weiden in der Umgebung sind oft von Schafen und Kühen belebt, manchmal sieht man hier auch frei grasende Pferde, was dem Ort eine ruhige und freundliche Atmosphäre verleiht.

Bis zur Hütte müssen Sie jedoch nicht gehen – etwa einen halben Kilometer davor biegen Sie links ab und folgen einem bequemen Pfad, der durch das Gras bis an den Rand einer ausgedehnten Doline ansteigt – einer beeindruckenden Karstformation.

Letzter Anstieg und Aussicht vom Gipfel der Dinara

Von der Doline sind es nur noch 1,5 km und knapp 200 Höhenmeter bis zum eigentlichen Gipfel der Dinara, wo ein roter Unterstand und ein Gipfelkreuz stehen. Die Dinara ist am Gipfel weitläufig und bietet ein herrliches Rundumpanorama. Bei guter Sicht erkennen Sie am Horizont sogar Sveto Brdo und weitere Gipfel der höchsten Teile des Kamms des Velebit.

Abstiegsmöglichkeiten von der Dinara

Vom Gipfel der Dinara können Sie auf derselben Route zurückgehen oder die westlichere Variante über die Schutzhütte Drago Grubać wählen, von wo aus Sie in der Nähe der Quelle Gornji Glavaš wieder auf den Hinweg treffen.

Tipp zum Schluss: die Quelle der Cetina

Wenn Sie nach dem Abstieg von der Dinara noch Zeit und Lust auf einen kurzen Abstecher haben, fahren oder gehen Sie zur Quelle der Cetina – einer der bekanntesten Karstquellen Kroatiens. Sie liegt etwa 5 km vom Ausgangspunkt der Tour im Dorf Glavaš entfernt. Zu Fuß erreichen Sie sie über einen direkten Feldweg, mit dem Auto muss man etwas außen herum fahren. Die Quelle erinnert an einen dunkelblauen See mit einer Tiefe von über 100 Metern und gehört zu den fotogensten Orten der Region.

Nützliche Infos

Mit dem Auto

Fahren Sie mit dem Auto ins Dorf Glavaš. Parken ist direkt vor der Schutzhütte möglich, die über einen kurzen Schotterweg erreichbar ist, den die meisten Pkw problemlos schaffen.

Mit dem Bus

Es gibt nur wenige Busverbindungen zwischen Knin und Split. Suchen Sie nach einer Verbindung ins Dorf Kijevo. Von dort sind es zu Fuß 7,5 Kilometer nach Glavaš, alternativ kann man versuchen, auf der wenig befahrenen Straße ab dem Dorf Bajani per Anhalter weiterzukommen.

Fahrpläne

Ein Brunnen befindet sich zu Beginn der Tour bei der Schutzhütte Glavaš. Weiter oben gibt es die Quelle Gornji Glavaš auf etwa 1.000 Metern, die jedoch gegen Ende des Sommers trocken sein kann. Nehmen Sie für die Dinara auf jeden Fall ausreichend Wasser im Rucksack mit – die kroatische Sonne kann auch in den Bergen sehr heiß sein.

Vom Gipfel der Dinara können Sie auf derselben Route zurückgehen oder die westlichere Variante über die Schutzhütte Drago Grubać wählen, von wo aus Sie in der Nähe der Quelle Gornji Glavaš wieder auf den Hinweg treffen.

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