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Východná Vysoká

Konditionelle Schwierigkeit: Anspruchsvoll Technische Schwierigkeit: Mittel
08:05
Gehzeit
16 km
Distanz
1430 m
Höhenmeter
Rundweg
Anspruchsvoll Konditionelle Schwierigkeit Mittel Technische Schwierigkeit

Beschreibung der Wanderung

Die Východná Vysoká ist ein hervorragender Aussichtsberg und einer der wenigen frei zugänglichen Gipfel der Hohen Tatra. Der Aufstieg ist eine anspruchsvolle Hochtour mit vielen Höhenmetern und einigen leichteren Kettenpassagen.


Von Tatranská Polianka (1.005 m) folgt ihr der grünen Markierung, die zunächst kurz über eine Asphaltstraße führt. Direkt vor euch steht das mächtige Massiv des Gerlachovský štít. Schon bald zweigt der Weg von der Straße auf einen Pfad in einen lichten Wald ab, der hier allmählich den ursprünglichen Wald ersetzt, der einer Windwurf-Katastrophe zum Opfer fiel. Der Pfad kreuzt die Asphaltstraße mehrmals und trifft sie zuletzt im Wald an der Weggabelung Na Velickom moste (1.301 m). Weiter auf der grünen Markierung steigt ihr entlang des Velický potok durch die Latschenzone zur Abzweigung Velická polana (1.562 m) auf, von wo es nicht mehr weit zum Sliezsky dom (1.670 m) ist.

Sliezsky dom

Der Sliezsky dom ist ein Berghotel am Ufer des Velické pleso mit Blick auf die Kaskaden des 15 Meter hohen Velický vodopád. Hier könnt ihr euch am Wanderbuffet stärken oder direkt übernachten.

Der See wird rechts umrundet, gleich danach folgt ein kurzer steilerer Anstieg über eine mehrere Dutzend Meter hohe Felsstufe, die das ganze Tal quert. Zuerst geht ihr unter einer überhängenden Felswand hindurch, von der ständig Wasserfäden herabrinnen und manchmal regelrecht heruntertropfen – daher der Name Večný dážď. Direkt danach steigt ihr kurz entlang der oberen Kaskaden des Wasserfalls an. Sobald ihr die Stufe überwunden habt, gelangt ihr in einen wunderschönen grasigen und fast ebenen Talabschnitt, die sogenannte Kvetnica, wo sich der Bach in breiten, flachen Armen seinen Weg über die Bergwiese zum Velický vodopád sucht.

Ketten und Polský hrebeň

Es folgt ein weiterer steilerer Anstieg zum Dlhé pleso (1.939 m), das rechts durch ein Blockfeld umgangen wird. Hinter dem See steigt der Weg steil in schottrigem Gelände an und führt euch in mehreren Serpentinen zu einem felsigen Abschnitt mit Ketten. Einige Eisenklammern erleichtern den Aufstieg zusätzlich. Der Abschnitt ist nicht allzu schwierig, und die meisten Wanderer sollten ihn problemlos bewältigen können.

Direkt nach den Ketten steht ihr im Sattel Polský hrebeň (2.200 m) mit seinem unverwechselbaren Wegweiser in Form eines abgestorbenen Baumes. Mit dem Erreichen des Sattels öffnen sich die zuvor verborgenen Ausblicke auf das Zamrznuté pleso und einen Teil der Bielovodská dolina.

Východná Vysoká – Aufstieg und Ketten

Im Sattel biegt ihr rechts auf die gelbe Markierung ab, die euch die restlichen rund 230 Höhenmeter hinauf auf den Gipfel der Východná Vysoká bringt. Der Aufstieg ist anfangs recht felsig, auf einem Abschnitt sogar mit einer Kette gesichert. Auch hier handelt es sich jedoch nicht um besonders schwierige Stellen. Mit zunehmender Höhe nimmt der Schutt zu und die felsigen Passagen werden weniger.

Východná Vysoká (2.428 m) ist dank ihrer Lage und Höhe ein perfekter Aussichtsberg. Neben dem Gerlachovský štít, unter dessen Wänden ihr im Velická dolina unterwegs wart, seht ihr auch Rysy, Vysoká, Ladový, Pyšný und Lomnický štít, Bradavica sowie Slavkovský štít oder die Belianske Tatry. Direkt unter euch liegt außerdem die Veľká Studená dolina mit ihren zahlreichen Bergseen und der Zbojnícka chata.

Abstieg

Der kürzeste Abstieg führt auf demselben Weg zurück nach Tatranská Polianka, eine etwas längere Variante nach Starý Smokovec. Wenn ihr nicht auf derselben Route zurückgehen möchtet, könnt ihr vom Sattel Polský hrebeň in die Bielovodská dolina absteigen und bis Lysá Poľana an der Nordseite der Hohen Tatra weitergehen. Eine anspruchsvollere Variante für konditionsstarke Wanderer mit genügend Zeit ist die Überschreitung über den Sattel Prielom in die Veľká Studená dolina und der Abstieg nach Hrebienok und weiter nach Starý Smokovec.

Video

Nützliche Infos

Mit dem Zug nach Poprad und weiter mit der Elektrischen Bahn über Starý Smokovec bis zur Station Tatranská Polianka. Alternativ mit dem Zug nach Štrba und mit der Elektrischen Bahn über Štrbské Pleso.

Verbindung suchen

Mit dem Auto zum Parkplatz am Beginn der Asphaltstraße zum Sliezsky dom. Der Parkplatz ist klein (ca. 30 Autos), frühes Kommen lohnt sich.

Tatranská Polianka Na Velickom Moste (1:00) Velická polana (1:45) Sliezsky dom (2:05) Polský hrebeň (3:50) Východná Vysoká (4:35) und zurück (8:05)

Sliezsky dom, Wasser aus den Zuflüssen des Velický potok

  • Abstieg nach Starý Smokovec: Der Abstieg verläuft zunächst auf derselben Route wie der Aufstieg bis zur Abzweigung Velická polana. Dort biegt ihr links auf die gelbe Markierung ab und erreicht über die Weggabelung Nad Zrubami (0:30) Nový Smokovec (1:30), von wo es nur noch ein kurzes Stück nach Starý Smokovec (1:45) ist.
  • Abstieg nach Lysá Poľana: Vom Sattel Polský hrebeň steigt ihr auf der grünen Markierung zur Abzweigung Zmrznutý kotol (0:15) ab und folgt dann der blauen Markierung an Zamrznuté pleso und Litvorové pleso vorbei in die Bielovodská dolina. Durch das Tal geht es weiter über die Weggabelung Biela voda (3:00) nach Lysá Poľana (3:45). Von Lysá Poľana gibt es gute Busverbindungen über Ždiar und Starý Smokovec nach Poprad. [ Verbindung suchen ]
  • Abstieg durch die Veľká Studená dolina: Vom Polský hrebeň steigt ihr auf der grünen Markierung zur Abzweigung Zmrznutý kotol (0:15) ab und geht weiter auf Blau zum Sattel Prielom (1:00), unter dem ein kurzer Abschnitt mit Ketten und Klammern zu überwinden ist. Vom Sattel steigt ihr zur Zbojnícka chata (2:00) und weiter zur Weggabelung Nad Rainerovou chatou (2:45) ab. Von dort auf Rot nach Hrebienok (3:05) und auf Grün nach Starý Smokovec (3:45). Von Hrebienok nach Smokovec könnt ihr auch mit der Standseilbahn fahren.

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