Kammwanderung – Überschreitung der Großen Fatra
- 3 dny
- 48 km
- 2700 m
Eine wunderschöne Tour, die Sie auf den weiten, grasigen Hauptkamm der Großen Fatra und auf ihren höchsten Gipfel Ostredok (1.595 m) führt. Ausruhen können Sie sich an der schönsten Sennhütte der Großen Fatra – der Salaš pod Suchým vrchom.
Folgen Sie der grünen Markierung, die Sie aus dem Dorf in die Suchá dolina zur Weggabelung Horná Hajabačka führt. Von hier steigen Sie noch etwa 2,5 km sehr sanft durch das Tal an. Danach beginnt der Aufstieg unter den mächtigen Hängen der Krížna zum Rybovské sedlo (1.317 m) – zunächst allmählich, später steiler.
Am Rybovské sedlo biegen Sie rechts ab und steigen auf der roten Markierung über einen grasigen Hang gut 200 Höhenmeter zur Weggabelung pod Krížnou (1.530 m) auf. Anschließend gehen Sie rechts die letzten paar Dutzend Meter bis zum Militärsender auf dem Gipfel der Krížna (1.574 m).
Von der Krížna folgen Sie weiter der roten Markierung, zunächst kurz bergab und dann fast eben über den malerischen, grasigen Kamm zum Gipfel Frčkov (1.585 m), zu dem noch einige Dutzend Höhenmeter zu bewältigen sind. Von hier sind es noch etwa ein Kilometer auf einem leicht welligen Pfad zum höchsten Gipfel der Großen Fatra – dem Ostredok (1.595 m).
Folgen Sie weiterhin der roten Markierung und steigen Sie auf einem sanften, etwa einen halben Kilometer langen Abstieg ab, dem eine kurze ansteigende Querung in einen unscheinbaren Sattel vor dem felsigen Suchý vrch (1.550 m) folgt. Der markierte Weg führt nicht über seinen Gipfel, sondern biegt im Sattel links ab und sinkt an seinem Hang etwa 150 Höhenmeter ab. Gegen Ende des Abstiegs sehen Sie auf der linken Seite, knapp 150 Meter vom markierten Weg entfernt, die Salaš pod Suchým vrchom – eine öffentlich zugängliche Hütte, unter deren Dach Sie schlechtes Wetter abwarten oder auch die Nacht verbringen können, entweder auf einem der Betten im Erdgeschoss oder auf dem Dachbodenboden. In der Hütte gibt es auch einen funktionierenden Ofen, sodass Sie keine Angst haben müssen, nachts zu frieren. Etwa 300 Meter von der Hütte entfernt kann man Wasser aus dem Oberlauf des Bachs holen.
Auf der roten Markierung geht es auf einem fast ebenen Pfad weiter zur Weggabelung Koniarky (1.377 m) und dann in leichtem Abstieg mit steilerem Schlussstück zur Weggabelung Chyžky (1.310 m). Dort biegen Sie rechts ab und beginnen auf der gelben Markierung sanft über eine Wiese zu einem nahen Schafhirtenunterstand abzusteigen, in dem man ebenfalls übernachten kann. Auf dem Lehmboden stehen mehrere Holzbänke mit Matratzen und ein kleiner Ofen. Im Vergleich zur Salaš pod Suchým vrchom ist die Unterkunft hier etwas einfacher.
Ein Stück weiter unten steht noch eine weitere, genutzte Sennhütte, an der man Wasser aus einer Quelle holen kann. Die gelbe Markierung führt zunächst in ihre Richtung, biegt aber hinter einer kleinen Baumgruppe zu den Felsen nach rechts ab und fällt dann sehr sanft über die Wiese ab. Nach 200 Metern biegt sie links ab, trifft auf einen forstlichen Rückeweg und führt zunächst mäßig, später steil durch den Wald hinab. Im Wald kreuzen mehrere weitere Wege den Rückeweg, daher sollten Sie die Markierungen aufmerksam verfolgen, damit Sie nicht vom richtigen Weg abkommen.
Der steile Abstieg endet auf etwa 900 Metern Höhe auf einer Wiese am Zusammenfluss von Bächen aus mehreren Tälern, wo Sie sich auf Bänken unter einem Unterstand ausruhen können. Von hier erwartet Sie nur noch ein sanfter Abstieg entlang des Bachs auf einer asphaltierten Forststraße, die Sie nach drei Kilometern an den Rand von Liptovská Revúca bringt. Die gelbe Markierung führt Sie dann zuverlässig über mehrere Kreuzungen zurück zur Endhaltestelle des Busses.