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Zu den Aussichtspunkten am Veľký Choč

Konditionelle Schwierigkeit: Mittel Technische Schwierigkeit: Leicht
05:00
Gehzeit
10 km
Distanz
950 m
Höhenmeter
Rundweg
Mittel Konditionelle Schwierigkeit Leicht Technische Schwierigkeit

Beschreibung der Wanderung

Der Veľký Choč (1.608 m) gehört zu unseren Lieblingsgipfeln. Hier sind bei Weitem nicht so viele Wanderer unterwegs wie etwa in der Hohen Tatra, der Aufstieg dauert nicht allzu lange und dank seiner Lage bietet der Berg herrliche Rundumblicke.


Aufstieg auf den Veľký Choč

Vom Zentrum von Valaská Dubová (665 m) folgt ihr der blauen Markierung auf einer leicht ansteigenden Asphaltstraße, die sich direkt hinter dem Dorf in einen steinigen Weg verwandelt und sanft zwischen Wiesen an Höhe gewinnt. Schon kurz hinter dem Ort öffnen sich die ersten Ausblicke auf die umliegenden Hügel. Nach einer Weile seht ihr auf der rechten Seite einen Unterstand, an dem man frisches Quellwasser holen kann.

Hinter dem Unterstand wird aus dem breiten Weg ein Pfad, der in den Wald führt, wo der Anstieg zwischen immer steileren Hängen etwas kräftiger wird. Nachdem ihr unter einem Schutthang vorbeigekommen seid, über dem sich die Kalkwand des Gipfels Soliská erhebt, steigt der Weg noch steiler in einen kurzen, engen Canyon an. Hinter dem Canyon biegt der Weg nach rechts ab und führt durch den Wald hinauf zu den weitläufigen Weiden von Stredné polany (1250 m).

Hotel Choč

Gleich am Rand der Weide steht unter einem einzelnen hohen Baum ein Wegweiser, der euch auf den grün markierten Weg zum Veľký Choč lenkt. Einige Dutzend Meter hinter dem Wegweiser, etwas versteckt nach einem kurzen Abstieg, befindet sich das Hotel Choč – eine hölzerne Hirtenhütte mit Feuerstelle im Inneren und viel Platz zum Übernachten, sowohl unten als auch auf einer erhöhten Holzplattform. Der Boden besteht größtenteils aus Erde, das Dach ist undicht und die Wände schließen nicht besonders gut – eine Nacht hier ist also ein echtes Abenteuer. Etwa zehn Gehminuten von der Hütte entfernt gibt es auch eine Quelle, sie ist jedoch sehr schwach und man sollte sich nicht allzu sehr auf sie verlassen; besonders im Spätsommer und Herbst kann sie trockenfallen.

Ab der Weggabelung folgt ihr dem grün markierten Pfad, zunächst am Rand der Weide entlang, später wieder ansteigend durch den Wald. Hier kommt ihr zu einer kurzen felsigen Passage, bei der ihr im Aufstieg die Hände zu Hilfe nehmt. Keine Sorge, sie ist weder schwierig noch gefährlich. Aus dem Wald geht es nahtlos in dichten Latschenkieferbewuchs über, der bis zum felsigen Gipfel reicht, und die ersten Ausblicke auf die umliegenden Gebirge öffnen sich. Der Aufstieg von Stredné polany auf den Veľký Choč dauert etwa eine Stunde. Am Gipfel könnt ihr euch ins Gipfelbuch eintragen und die atemberaubenden Ausblicke auf die Westtatra, die Niedere Tatra, die Große Fatra und die Kleine Fatra, die Kubínska hoľa und viele weitere Gipfel genießen – ebenso wie den Stausee Liptovská Mara.

Video

Nützliche Infos

Mit dem Zug nach Ružomberok; direkt gegenüber dem Bahnhof befindet sich der Busbahnhof, von dem regelmäßig Busse nach Valaská Dubová fahren (Richtung Dolný Kubín oder Komjatná).

Verbindung suchen

Mit dem Auto fahrt ihr über Ružomberok in Richtung Dolný Kubín und biegt nach Valaská Dubová ab. Es gibt keinen ausgewiesenen Parkplatz – meist parkt man im Ortszentrum.

Valaská Dubová modra Stredná polana (2:00) zelena Veľký Choč (3:00) -> und zurück (insgesamt 5:00)

Quelle beim Unterstand kurz oberhalb des Dorfes, ggf. auch die Quelle in der Nähe von Stredné polany

  • Vom Veľký Choč kann man auf dem rot markierten Weg ins Dorf Lúčky absteigen (2:30) und dort den Wasserfall besuchen. Beim Abstieg kommt ihr kurz hinter der Abzweigung Žimerová (1100 m) an einem Unterstand mit Dachboden vorbei, der sich zum Übernachten eignet. Von Lúčky kommt ihr mit dem Bus nach Ružomberok.
  • Abstieg nach Ružomberok. Zurück nach Stredná polana, von dort auf Blau zum Sattel Spuštiak und weiter auf Rot an der Burg Likavka vorbei nach Ružomberok (4:00).

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