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Babia hora

Konditionelle Schwierigkeit: Anspruchsvoll Technische Schwierigkeit: Leicht
08:00
Gehzeit
25 km
Distanz
1250 m
Höhenmeter
Rundweg
Anspruchsvoll Konditionelle Schwierigkeit Leicht Technische Schwierigkeit

Beschreibung der Wanderung

Die Babia hora ist mit 1.725 m der höchste Gipfel der Oravské Beskydy und wird von den meisten Wanderern eher übersehen. Das liegt auch daran, dass die Anreise ohne Auto nicht ganz einfach ist. Die tiefen Wälder der Arwa und die wenig überlaufene Natur sind den Besuch aber auf jeden Fall wert. Ganz zu schweigen davon, dass es in der Slowakei nur wenige Orte gibt, von denen man die Nordwände der Hohen und Westlichen Tatra sehen kann …


Aufstieg auf die Babia hora

Von Oravská Polhora folgen Sie der Straße in Richtung Slaná voda (755 m). Schon kurz oberhalb des Dorfs öffnet sich ein schöner Blick auf die Hohe Tatra, die Westtatra und den Orava-Stausee. Bis zur Hütte Slaná voda sind es von Polhora etwa 45 Minuten auf einer Asphaltstraße. An der Weggabelung bei der Hütte gehen Sie auf dem gelb markierten Weg in den Wald, wo ein sehr sanfter Anstieg beginnt. Nach einer halben Stunde treten Sie aus dem Wald auf eine weite Weidefläche mit einzeln stehenden Bäumen. Am Ende der Weide steht ein kleiner Unterstand; dahinter erreichen Sie an der Wegkreuzung Paseky (868 m) wieder eine Asphaltstraße, die nach fünf Minuten an der Hviezdoslavova horáreň endet. Hier hielt sich der bedeutende slowakische Dichter und Schriftsteller Pavol Országh auf, bekannt unter dem Pseudonym Hviezdoslav. Heute befindet sich in der Försterei ein Museum über sein Schaffen. Hinter der Försterei gehen Sie zur Aussichtsturm und folgen weiter dem gelb markierten Pfad in den Wald. Nach einigen Minuten kommen Sie erneut auf eine große gerodete Fläche, wo Sie auf einen breiten Weg treffen. Von diesem biegen Sie nach wenigen Dutzend Metern wieder links ab, steigen einige Minuten steil in den Wald hinauf, danach verläuft der Weg nur noch leicht wellig. Links unten im Tal fließt ein Bach, dem Sie folgen, bis Sie einen seiner Zuflüsse erreichen. Diesen überqueren Sie auf einer Holzbrücke und gelangen auf einen breiten, schlammigen Holzlagerplatz. Auf der anderen Seite des Lagerplatzes geht es auf einem steilen Pfad rund 200 Höhenmeter hinauf. Sie queren eine weitere Forststraße auf einer großen Lichtung mit einem weiteren Aussichtsturm und steigen dann auf einem mit Steinen befestigten Weg weiter zum Wald hinauf. Unweit der Forststraße erreichen Sie bald den Unterstand an der Weggabelung Šťaviny (1.275 m). Von dort steigen Sie noch etwa zehn bis fünfzehn Minuten steil bergauf, bis der Weg nach rechts schwenkt und die Steigung nachlässt. Hier geht der Wald allmählich in Latschen über, und nach Südosten öffnen sich großartige Ausblicke auf die Hohe und die Westliche Tatra. Unterwegs kommen Sie an einem Unterstand mit kleinem Dachboden vorbei, den man über eine Leiter erreicht – ein ausgezeichneter Platz für eine Notübernachtung. Direkt daneben gibt es eine Wasserquelle.

Aussicht von der Babia hora

Nicht weit davon entfernt steht in den Latschen neben dem Weg ein weiterer Unterstand. In seiner Nähe biegt der Weg scharf nach links ab, und es bleibt nur noch der Schlussanstieg zum Gipfel der Babia hora. Der Gipfel ist recht breit, und bei schönem Wetter reicht der Blick zu allen höheren Gebirgen der Slowakei – zu den Belianske Tatry, der Hohen Tatra, der Westtatra, der Niederen Tatra, der Großen Fatra und der Kleinen Fatra. Sehr oft weht hier starker Wind; Schutz bietet eine eigens dafür errichtete Steinmauer. Beim Aufstieg begegnen Sie nur wenigen Menschen, am Gipfel selbst ist aber meist mehr los. Hierher führen nämlich auch Wege von der polnischen Seite, und dass die Babia hora bei polnischen Wanderern beliebt ist, zeigt auch der Besuch von Papst Johannes Paul II., der den Gipfel ebenfalls bestiegen hat.

Kleine Babia hora

Steigen Sie nun auf dem blau markierten Pfad nach Westen in den Sattel unterhalb der Babia hora ab. Die ersten Meter sind steil, danach folgt ein sehr sanfter Abstieg, während rechts die steilen Nordhänge abfallen. Sobald Sie die Latschenzone erreichen, geht es wieder steil hinunter bis in den Sattel auf 1.400 Metern. Dort können Sie vor dem kurzen Gegenanstieg von etwa 110 Höhenmetern auf den Gipfel der Malá Babia hora (1.515 m) kurz rasten. Von der Malá Babia hora erwartet Sie nur noch der Abstieg durch den Wald auf dem rot markierten Pfad ins Tal des Bachs Vožnovec. Beim Abstieg stoßen Sie im Wald auf etwa 1.200 Metern auf einen Unterstand mit Dachboden. Er ist nicht in gutem Zustand, kann bei schlechtem Wetter aber nützlich sein. Unweit davon ist in manchen Karten eine Quelle eingezeichnet, die früher gefasst und nutzbar war; heute findet man dort nur noch Schlamm. Ein Stück hinter dem Unterstand erreichen Sie einen breiteren Weg, von dem Sie bald an der Weggabelung Borsučie wieder links abzweigen. Nach etwa 100 Höhenmetern Abstieg gelangen Sie auf einen breiten Weg am Talboden. Folgen Sie diesem Weg weiter auf der roten Markierung rund fünf Kilometer über die Wegpunkte Pod Borkom und Vonžovec zurück zur Hütte Slaná voda. Dort können Sie übernachten oder nach Oravská Polhora zurückkehren.

Nützliche Infos

Zuerst müssen Sie nach Námestovo gelangen, dem Städtchen am Ufer des Orava-Stausees. Dorthin fährt alle paar Stunden ein Bus aus Kraľovany (Bahnstation an der Strecke Bratislava – Košice), zweimal täglich ein Bus aus Bratislava, einmal täglich aus Poprad und viermal täglich aus Banská Bystrica. Von Námestovo fahren Sie mit einem weiteren Bus nach Oravská Polhora bis zur Haltestelle „Oravská Polhora,,Jednota“.

Verbindung suchen

Mit dem Auto können Sie bis nach Slaná voda fahren; vor der Hütte gibt es einen kostenlosen Parkplatz.

Oravská Polhora cervena Slaná voda zluta Paseky zluta Hájovňa na Rovniach zluta Šťaviny zluta Babia hora modra przeł. Brona modra Malá Babia hora cervena Borsučie cervena Pod Borkom cervena Vonžovec cervena Slaná voda cervena Oravská Polhora

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