Jánošíkove diery – großer Rundweg
- 05:25
- 12.5 km
- 650 m
Der Malý Rozsutec beeindruckt zwar nicht durch seine Höhe, bietet aber schöne Ausblicke. Der Aufstieg wird durch den Weg durch die beliebten Jánošíkove diery abwechslungsreich, und kurz unter dem Gipfel wartet zudem eine kurze felsige Passage mit Ketten und einigen Eisenklammern.
Den Aufstieg auf den Malý Rozsutec beginnst du beim Hotel Diery. Von dort folgst du dem blau markierten Weg bachaufwärts entlang des Hlboký potok. Nach etwa einem Kilometer erreichst du die erste Schlucht der Dolné diery (Jánošíkove diery gliedern sich in drei Teile: Dolné diery, Horné diery und Nové diery) mit ihrer eindrucksvollen Welt aus Wasserfällen, Kaskaden, eisernen Stegen und Leitern.
Gleich hinter der ersten Schlucht, die du auf einem Steg überquerst, kommst du zur Weggabelung Ostrvné (640 m). Hier empfehlen wir, auf den gelb markierten Weg durch die Nové diery abzuzweigen. In diesem Teil der Jánošíkove diery gibt es mehr Stege und Leitern als auf dem blauen Weg durch die Dolné diery. Egal, ob du dich für die abwechslungsreicheren Nové diery oder die einfacheren Dolné diery entscheidest – beide Wege führen dich zur Weggabelung Podžiar (715 m).
Bei Podžiar verlässt du die Schluchten und Wasserfälle kurzzeitig, kehrst aber schon 200 Meter hinter der Weggabelung in den Horné diery wieder in diese Landschaft zurück. Von hier bis zum Sattel Medzirozsutce verläuft die Route identisch mit der Tour auf den Veľký Rozsutec.
Über Stege und Leitern der Horné diery steigst du bis zur Weggabelung pod Pálenicou (900 m) auf, wo sich das Tal weitet. Danach geht es in mäßiger Steigung auf dem blau markierten Weg weiter zur Weggabelung pod Tesnou Rizňou (935 m). Dort biegst du rechts in ein kleineres Tal ab und überwindest erneut mehrere Leitern und seilgesicherte Passagen. Nach etwa anderthalb Stunden und 250 Höhenmetern durch die Tesná Rizňa wird der Anstieg sanfter, und du trittst aus dem Wald auf eine Wiese mit schönem Blick auf den Malý Rozsutec.
Kurz darauf passierst du die Weggabelung Pod Tanečnicou (1.184 m), gehst noch einige Minuten durch den Wald und erreichst dann eine zweite Wiese. Hier befindet sich ein nicht besonders gut markierter Abzweig zu einer Quelle, die nur wenige Meter links vom Weg liegt und über einen ausgetretenen Pfad erreichbar ist. Die Quelle ist nicht sehr ergiebig, und im Spätsommer sowie zu Beginn des Herbstes sollte man sich nicht zu sehr auf sie verlassen. Von der Quelle sind es nur noch etwas mehr als 100 Meter bis zum breiten Sattel Medzirozsutce (1200 m).
Im Sattel biegst du links auf den grün markierten Steig ab, der sanft über eine Wiese zum Sattel Zákres (1.230 m) ansteigt. Dort wendet sich der Weg erneut nach links und steigt zum Gipfel des Malý Rozsutec (1.344 m) an. Der Gipfelanstieg wird durch eine felsige Passage mit Ketten abwechslungsreicher. Wer die Stege und Leitern in den Jánošíkove diery geschafft hat, sollte aber auch hier keine Schwierigkeiten haben.
Vom kleinen Gipfel des Malý Rozsutec kannst du die felsige Krone des gegenüberliegenden Veľký Rozsutec bewundern. Rechts davon sieht man außerdem einen Teil des Kamms mit Gipfeln wie Poludňový Grúň, Chleb sowie Malý Kriváň und Veľký Kriváň. Links sind bei guter Sicht der Kamm der Niederen Tatra, der Veľký Choč und die Westtatra zu erkennen.
Vom Gipfel steigst du auf dem grün markierten Weg ab, der anfangs recht steil ist. Später wird der Hang etwas flacher, und es folgt ein Abstieg von fast 500 Höhenmetern – zuerst durch Latschenkiefern, später durch Wald – zur Siedlung Podrozsutec. Hier endet das steilere Gefälle, und die grüne Markierung führt rechts auf einem breiten, fast ebenen Feldweg weiter.
An der Kreuzung, etwa einen Viertelkilometer von der Siedlung entfernt, hältst du dich links. Nach weiteren 200 Metern ignorierst du den Abzweig nach rechts und gehst geradeaus weiter in Richtung Wald. Nach einem halben Kilometer im Wald biegt der Weg nach rechts ab, führt an einer einsamen Hütte vorbei und über Wiesen mit locker verstreuten Bäumen zurück hinunter nach Biely Potok (575 m), das nun nicht mehr weit entfernt ist.