Roháčská Seen: wunderschöne Rundtour in den Roháče
- 04:45
- 14 km
- 720 m
Sivý vrch gehört zwar nicht zu den höchsten Gipfeln, doch der Aufstieg durch die Felsenstadt Radové skaly, wo man stellenweise auch die Hände zu Hilfe nimmt, hat seinen ganz eigenen, unvergesslichen Reiz.
Von der Haltestelle aus folgt ihr der Straße in Richtung Zuberec, bis ihr nach einer langgezogenen Rechtskurve links die Forsthütte Biela Skala erreicht. Gegenüber am Waldrand steht ein Unterstand mit Informationstafeln und Wegweisern. Von dort geht es auf der roten Markierung in den Wald hinein, zunächst auf einem breiten, nur leicht ansteigenden Forstweg.
Die rote Markierung führt euch über mehrere Kreuzungen von Forstwegen und beginnt bald steiler durch den Wald anzusteigen, quert eine ausgedehnte Windbruchfläche und führt anschließend wieder durch Wald bis unter die ersten Felsen – zum Gipfel Biela skala (1.316 m).
Nach ein paar Metern stoßt ihr auf einen unmarkierten Trampelpfad, über den ihr in wenigen Minuten zum Kreuz auf dem Gipfel aufsteigen könnt. Von dort ist die Aussicht deutlich besser als direkt vom Weg – nicht nur in die nähere Umgebung, sondern zum Beispiel auch auf die Große Fatra und die Kleine Fatra.
Wenn ihr dem rot markierten Steig weiter folgt, wird der Wald langsam lichter, dafür nehmen Latschenkiefern und Felsformationen zu. Zwischen ihnen schlängelt sich der Weg allmählich zum Gipfel hinauf, bis ihr schließlich mitten in der eigentlichen Felsenstadt namens Radové skaly steht. Hier gibt es auch einige Stellen, an denen ihr euch mit den Händen helfen müsst. An zwei Punkten unweit des Gipfels ist der Fels sogar mit einer Kette gesichert. Für den Aufstieg ist sie nicht unbedingt nötig, beim Abstieg oder bei Nässe ist sie jedoch sehr praktisch. Vor gefährlichen oder stark ausgesetzten Passagen müsst ihr euch aber nicht fürchten – auf dem Weg zum Sivý vrch gibt es solche Abschnitte nicht.
Sivý vrch belohnt den Aufstieg mit schönen Blicken auf einige weitere Gipfel der Westtatra, darunter Ostrá, Osobitá, Salatín, Spálená, Pachola, Baníkov oder Baranec. In den übrigen Richtungen reichen die Blicke bis zum Veľký Choč, zur Babia hora, zum Pilsko und auf weitere Gebirge – die Große Fatra, die Kleine Fatra und die Niedere Tatra.
Der kürzeste Abstieg erfolgt auf demselben Weg zurück.