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Sivý vrch – entspannter Aufstieg durch die Felsenstadt

Konditionelle Schwierigkeit: Mittel Technische Schwierigkeit: Mittel
05:30
Gehzeit
9 km
Distanz
875 m
Höhenmeter
Rundweg
Mittel Konditionelle Schwierigkeit Mittel Technische Schwierigkeit

Beschreibung der Wanderung

Sivý vrch gehört zwar nicht zu den höchsten Gipfeln, doch der Aufstieg durch die Felsenstadt Radové skaly, wo man stellenweise auch die Hände zu Hilfe nimmt, hat seinen ganz eigenen, unvergesslichen Reiz.


Aufstieg auf den Sivý vrch

Von der Haltestelle aus folgt ihr der Straße in Richtung Zuberec, bis ihr nach einer langgezogenen Rechtskurve links die Forsthütte Biela Skala erreicht. Gegenüber am Waldrand steht ein Unterstand mit Informationstafeln und Wegweisern. Von dort geht es auf der roten Markierung in den Wald hinein, zunächst auf einem breiten, nur leicht ansteigenden Forstweg.

Die rote Markierung führt euch über mehrere Kreuzungen von Forstwegen und beginnt bald steiler durch den Wald anzusteigen, quert eine ausgedehnte Windbruchfläche und führt anschließend wieder durch Wald bis unter die ersten Felsen – zum Gipfel Biela skala (1.316 m).

Nach ein paar Metern stoßt ihr auf einen unmarkierten Trampelpfad, über den ihr in wenigen Minuten zum Kreuz auf dem Gipfel aufsteigen könnt. Von dort ist die Aussicht deutlich besser als direkt vom Weg – nicht nur in die nähere Umgebung, sondern zum Beispiel auch auf die Große Fatra und die Kleine Fatra.

Die Felsenstadt Radové skaly

Wenn ihr dem rot markierten Steig weiter folgt, wird der Wald langsam lichter, dafür nehmen Latschenkiefern und Felsformationen zu. Zwischen ihnen schlängelt sich der Weg allmählich zum Gipfel hinauf, bis ihr schließlich mitten in der eigentlichen Felsenstadt namens Radové skaly steht. Hier gibt es auch einige Stellen, an denen ihr euch mit den Händen helfen müsst. An zwei Punkten unweit des Gipfels ist der Fels sogar mit einer Kette gesichert. Für den Aufstieg ist sie nicht unbedingt nötig, beim Abstieg oder bei Nässe ist sie jedoch sehr praktisch. Vor gefährlichen oder stark ausgesetzten Passagen müsst ihr euch aber nicht fürchten – auf dem Weg zum Sivý vrch gibt es solche Abschnitte nicht.

Sivý vrch – Aussicht

Sivý vrch belohnt den Aufstieg mit schönen Blicken auf einige weitere Gipfel der Westtatra, darunter Ostrá, Osobitá, Salatín, Spálená, Pachola, Baníkov oder Baranec. In den übrigen Richtungen reichen die Blicke bis zum Veľký Choč, zur Babia hora, zum Pilsko und auf weitere Gebirge – die Große Fatra, die Kleine Fatra und die Niedere Tatra.

Der kürzeste Abstieg erfolgt auf demselben Weg zurück.

Video

Nützliche Infos

Am schnellsten kommt ihr mit dem Zug nach Liptovský Mikuláš. Direkt am Bahnhof befindet sich auch der Busbahnhof, von dem ihr mit dem Bus zur Haltestelle Huty,,Javorinský potok fahrt – der ersten Haltestelle nach etwa 20 Minuten bergauf durch Serpentinen. Mehrmals täglich erreicht ihr dieselbe Haltestelle auch von Zuberec, dem touristischen Zentrum der Westtatra.

Verbindung suchen

Auch bei der Anreise mit dem Auto könnt ihr zwischen zwei Routen wählen:
  • In Richtung Liptovský Mikuláš fahren, bei Bešeňová die Autobahn verlassen, an der Liptovská Mara vorbeifahren und weiter in Richtung Zuberec.
  • In Kralovany Richtung Trstená abbiegen, durch Dolný Kubín, am Oravaer Schloss vorbei fahren und in Podbiel nach Zuberec abzweigen. Von Zuberec sind es dann noch etwa 5 Kilometer in Richtung Liptovský Mikuláš.
Geparkt wird bei der Bushaltestelle und dort, wo gerade Platz ist – einen größeren Parkplatz gibt es hier nicht.

Forsthütte unter der Biela skala cervena Sivý vrch (3:00) cervena Forsthütte unter der Biela skala (5:30)

gibt es nicht

Wenn ihr nicht auf demselben Weg zurückgehen möchtet, könnt ihr auf der roten Markierung zunächst über einen recht steilen, stellenweise schuttigen Steig ins Sedlo Pálenica absteigen und dort links auf den gelb markierten Weg abzweigen. Dieser führt euch zuerst durch Latschenkiefern, später durch Wald und schließlich über Wiesen bis an den Rand von Zuberec. Der Abstieg ist 8 km lang und dauert etwa 3 Stunden.

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