Wird geladen…

Über den Hinterweg auf den Ďumbier

Konditionelle Schwierigkeit: Anspruchsvoll Technische Schwierigkeit: Leicht
06:45
Gehzeit
18 km
Distanz
1320 m
Höhenmeter
Rundweg
Anspruchsvoll Konditionelle Schwierigkeit Leicht Technische Schwierigkeit

Beschreibung der Wanderung

Der Ďumbier ist der höchste Gipfel der Niederen Tatra und wird in der Saison von vielen Menschen besucht. Wenn du nicht gemeinsam mit Scharen anderer Wanderer aufsteigen möchtest, nimm diese Route und entdecke den ruhigeren Bereich unter dem höchsten Teil der Niederen Tatra, der nur drei Monate im Jahr zugänglich ist.


Aufstieg auf den Ďumbier

Die Tour beginnt an der Bushaltestelle vor der Einfahrt zum Parkplatz am Wegweiser Lúčky (930 m). Von der Haltestelle folgst du der grünen Markierung zwischen den Bäumen hindurch und stehst nach kurzer Zeit auf einer Wiese. Diese querst du, und im Wald erreichst du einen breiten Forstweg. Er führt dich in leichter Steigung zum Wegweiser pod Krčahovom (1.060 m), wo du links auf die rote Markierung abbiegst, einen Bach überquerst und auf einem schmalen Pfad einige Dutzend Höhenmeter zu einer grasigen Anhöhe mit jungen Nadelbäumen aufsteigst.

Ein paar Minuten folgst du dem schmalen Pfad, bis er dich auf einen breiteren Weg bringt. Dort gehst du nach rechts und steigst in einer langgezogenen Kurve bis zum Wald auf. In diesem Abschnitt fehlt eine durchgehende Markierung und taucht erst im Wald wieder auf – sei also aufmerksam. Im Wald erwartet dich nur ein leicht welliger Weg, der mit einer Moorquerung über einen zerfallenen Steg endet; danach gelangst du auf eine größere Freifläche, die früher dem Holzumschlag diente. Von hier führen mehrere Wege weg. Der richtige ist ganz links und gut markiert.

Folge diesem Weg etwa 200 Meter und biege bei einer einzeln stehenden Fichte mit roter Markierung links auf den Pfad ab. Der Pfad ist teilweise mit Steinen befestigt und führt mit dem Bach zu deiner Rechten aus dem Wald hinaus auf verwilderte, abgeholzte Hänge, über die du bis zum Sattel Javorie (1.487 m) aufsteigst.

Über Tanečnica und Prašivá

Bisher war der Weg landschaftlich nicht gerade der schönste, doch der weitere Verlauf macht das mehr als wett – von hier bringt dich ein Pfad auf den Ďumbier, der sich über kleine Bergwiesen mit Heidelbeersträuchern, durch dichte Latschenfelder und niedrige Waldstücke und schließlich über einen grasigen Kamm schlängelt.

Vom Sattel gehst du nach rechts und beginnst auf der gelben Markierung den Anstieg zur Tanečnica (1.681 m), deren Gipfel du rechts umgehst. Hier öffnet sich zum ersten Mal ein Panoramablick auf den Hauptkamm der Niederen Tatra, der von dieser Seite deutlich majestätischer wirkt als von Süden. Mit diesem Panorama vor Augen steigst du etwa hundert Höhenmeter ab, nur um sie anschließend wieder hinauf zur Prašivá zu gewinnen.

Es folgt ein kurzer Abstieg und dann ein längerer Anstieg durch Latschen auf den grasigen, sanft ansteigenden Nordrücken des Gipfels Krúpova hoľa. Obwohl sich direkt vor dir ein Pfad zur Krúpova hoľa hinaufzieht, ist das kein markierter Weg. An der Kreuzung unterhalb des Gipfels solltest du daher rechts abbiegen und vom Wegweiser pod Krupovou holou auf der blauen Markierung in Serpentinen aufsteigen.

So erreichst du den Wegweiser Krúpové sedlo (1.925 m), von dem ein rot markierter Abzweig zum Gipfel des Ďumbier (2.043 m) führt. Der Weg ist größtenteils mit riesigen Steinen gepflastert und verläuft anfangs direkt am Kamm entlang, wobei er dich stellenweise bis an den Rand eines tiefen felsigen Abbruchs führt. Nach einer Weile schwenkt der Weg leicht nach rechts und bringt dich über einen grasigen, mit vielen großen Steinen übersäten Hang auf den Gipfel.

Aussicht vom Ďumbier

Vom Gipfel des Ďumbier bietet sich ein herrlicher Blick auf fast den gesamten Kamm der Hohen Tatra: ganz rechts beginnend mit dem Slavkovský štít, weiter über Gerlachovský štít, Vysoká, den Kriváň und die Svinica, hinter der bereits die Westtatra mit bekannten Gipfeln wie Bystrá, Klín, Baranec, Tri kopy, Baníkov, Pachola und ganz links dem Sivý vrch beginnt. Zu sehen sind von hier auch zum Beispiel der Veľký Choč oder die Kleine Fatra. Blickst du entlang des Kamms nach Westen, erkennst du außerdem Chopok, Dereše und den Chabenec.

Der Rückweg führt zunächst auf derselben Strecke über das Krúpové sedlo und auf der grünen Markierung in Serpentinen zurück zum Wegweiser unter der Krupova hoľa. Von dort gehst du auf der grünen Markierung immer bergab durch die Široká dolina zum Wegweiser záver Širokej doliny (1.416 m) und weiter auf einem breiten Forstweg in sanftem Gefälle zum Wegweiser pod Krčahovom, von wo du den Rückweg nach Lúčky bereits kennst.

Nützliche Infos

Mit dem Auto fährst du nach Liptovský Mikuláš und biegst ins Demänovská-Tal ab (bzw. in Richtung Skigebiet Jasná). Parken kannst du auf dem großen gebührenpflichtigen Parkplatz gegenüber dem Lift in Lúčky. Mit dem Zug kommst du bequem nach Liptovský Mikuláš. Vom Busbahnhof (direkt neben dem Bahnhof) fährst du mit dem Bus Richtung Demänovská dolina (Jasná) bis zur Haltestelle Lúčky („Demänovská Dolina,,Lúčky“).

Verbindung suchen

Lúčky zelena pod Krčahovom (0:30) cervena sedlo Javorie (1:45) zluta pod Krúpovou holou (3:30) zelena Krúpové sedlo (3:45) cervena Ďumbier (4:10) cervena Krúpové sedlo (4:30) zelena pod Krúpovou holou (4:40) zelena záver Širokej doliny (5:30) zelena pod Krčahovom (6:20) zelena Lúčky (6:45)

nur Bäche in den Talschlüssen

  • Wenn du noch genug Kraft und Zeit hast, kannst du vom Ďumbier weiter zum Chopok (1:30) gehen und auf der blauen Markierung über die Wegweiser Luková (2:05) und pod Orlou Skalou (2:30) ins Gebiet Jasná zur Mikulášska chata (3:20) absteigen. Von dort erreichst du auf der gelben Markierung entlang des Vrbické pleso die Endhaltestelle des Busses („Demänovská Dolina,,Jasná“) (3:30) beim Hotel Grand. Wenn dein Auto in Lúčky steht, kannst du dorthin mit dem Bus zurückfahren.
  • Wenn du nicht nach Lúčky zurückmusst, kannst du deine Kammwanderung verlängern und vom Ďumbier zurück ins Krúpové sedlo (0:20) absteigen. Von dort folgst du der roten Markierung zur Hütte von General M. R. Štefánik (www.chatamrs.sk) (1:10) und weiter über Králička (1:40) und Kumštové sedlo (2:20) nach Čertovica (3:30). Von dort kommst du mit einem der eher selten verkehrenden Busse weiter (Haltestelle „Čertovica,,motorest“).
  • Von der M.-R.-Štefánik-Hütte kannst du auch auf die Südseite der Niederen Tatra nach Trangoška (1:20) absteigen und unterwegs einen Abstecher zur Besichtigung der Jaskyňa mŕtvych netopierov machen (www.jmn.sk).

Wanderungen in der Niederen Tatra

Alle anzeigen
Nach oben